Kolumne

Was sich hinter den Mauern verbirgt…

3. Oktober 2017
Liebe, Fassade, Maske, Neugierde, Hoffnung, Vertrauen, Mut, Angst, Lifestyleblog

Hinter der Fassade eines Menschen gibt es Probleme und Risse, die das Fundament unseres Leben beeinträchtigen können. Mir ist in letzter Zeit immer öfter aufgefallen, dass sich Menschen hinter solch einer Fassade verstecken, und Angst haben hervor zu kommen. Wie kommt es aber, dass wir nur noch sehr selten hinter die Masken schauen wollen? In diesem Blogpost dreht sich mal alles um dieses emotionale Versteckspiel und wie man es eventuell doch schaffen kann, die Fassade zum bröckeln zu bringen.

Neugierde

Was bringt uns dazu, hinter die Fassade zu schauen und das zu entdecken, was den Menschen ausmacht? Warum sind wir so eingeschränkt in unserer Sichtweise, dass wir uns sofort denken, wenn wir jemanden kennenlernen, männlich oder weiblich, ganz egal- ok, ist verschlossen – nein danke, der Nächste bitte! Ich meine, grundsätzlich ist es ja so, dass kaum einer seine Gefühle immer offen vor sich her trägt. Oft einmal ist es leider einfach auch so, dass man sich so gibt, wie einen der andere gerne hätte, denke ich, was aber auf längere Sicht sicher scheitern wird. Sich zu verstellen ist nichts anderes wie ein blödes Schauspiel und sollte man nicht machen, da das Vertrauen was man zum Gegenüber aufbauen möchte, somit keine Chance hat.

Ein anderer Grund für dieses emotionale Versteckspiel bzw. das „sich hinter einer Maske verstecken“, könnte auch die Rücksicht auf Gefühle anderer sein. Man will den anderen nicht mit den eigenen Sorgen Belasten. Ich denke, jeder war schon mal in so einer Situation. Inwieweit man diese Maskerade durchschaut bzw. vor allem durchschauen möchte, hängt nicht nur davon ab, ob die Person ein guter Schauspieler ist, sondern auch von einem selbst, denn das Einfühlungsvermögen ist auch unterschiedlich ausgeprägt. Das gleiche gilt für die Neugierde! Möchte man mehr über diese Person erfahren, kann man sich mehr vorstellen oder bedeutet einem dieser Mensch etwas. Von all diesen Dingen hängt es ab, ob man die nötige Geduld aufbringt oder nicht.

Ich finde, damit der Blick hinter die Fassade gelingt, ist es wichtig die volle Aufmerksamkeit auf sein Gegenüber zu richten und das Verhalten von Mimik und Gestik zu beobachten. Das aller aller wichtigste aber ist, diesem Menschen genau zuzuhören.

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Das fehlende Puzzleteil

Man kann die Person immer nur von außen anschauen. Was sich dahinter verbirgt, wird man nur dann erfahren, wenn man sich dem Unbekannten öffnet und das Gegenüber für sich entscheidet, dass man vertrauenswürdig genug ist, hinter die Fassade zu schauen. Aber vielleicht gefällt einem nicht, was man dort entdecken wird? Vielleicht ist man überrascht, was einem dort offenbart wird? Aber vielleicht findet man sich selbst in kleinen Teilen wieder? Und vielleicht, ganz vielleicht lernt man sich selbst besser kennen? Durch den anderen. Durch das was hinter der Fassade steckt und durch das was er mit uns teilt.

Im Prinzip ist es wie bei einem Puzzle mit 1000 Teilen. Man sucht und sucht das fehlende Teil und irgendwann hat man es gefunden, steckt es zu den anderen und so kann man schon mehr von dem Bild sehen. Das Ganze macht man so lange, bis alles zusammenpasst bzw. gefunden wurde. Zum Schluss ergibt sich ein Bild, für das man zwar lange gebraucht hat, aber es nun als Ganzes anschauen kann mit all seinen schönen Details.

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Die Vorgeschichte

Es sind die Vorgeschichten, die einen prägen und Mauern aufbauen lassen. Das ist völlig verständlich und nachvollziehbar. Nur denke ich, wenn man sich ewig verschließt, könnte man das Allerbeste versäumen. Auch wenn man früher nicht so gute Erfahrungen mit anderen Menschen beispielsweise gemacht hat, sollte man nie die Hoffnung aufgeben, dass mal jemand kommt, der einen zeigt, wie es anders auch gehen kann. Im Bezug auf das ganze Leben. Ich glaube jeder Mensch ist irgendwie durch die Vergangenheit vorbelastet. Ja, auch ich. Aber ich bin der Meinung, man muss die Vergangenheit akzeptieren und abschließen, man kann sie nicht mehr ändern. Das was wirklich zählt ist die Gegenwart und die Zukunft. Denn die hat man noch vor sich.

Abschließend noch etwas für die, die Angst haben sich zu öffnen…

Irgendwann meine Lieben, kommt ein Mensch, der euch so gern hat und somit die Geduld aufbringt, die harte Schale zu knacken, die Mauern einzureissen und euer Herz wie sein eigenes behandelt! Verliert nie die Hoffnung!

 

 

 

 

 

 

Photocredit pexels.com

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