Kolumne

Wie das Leben so ist…

26. Januar 2018
Zukunft, Leben, Glücklich, Werte, Jugend, Leben, Gedanken, Positiv

Kennt ihr das? Manchmal sitzt man abends zu Hause bei einer Tasse Tee oder einem Glas Wein und denkt übers Leben nach…Man lässt Erlebnisse nochmal Revue passieren und überlegt sich Dinge für die Zukunft. Momentan geht es mir öfter so, da sich bei mir zur Zeit viel verändert. Ich stehe vor beruflichen Entscheidungen über die man genauestens nachdenken sollte und vor allem sollte man nachdenken, was für einen wirklich wichtig ist im Leben.

Karriere, Beruf, Arbeit

Wo will ich hin und was möchte ich erreichen? Ich persönlich bin ja der Meinung, dass es das Wichtigste ist, GERN in die Arbeit zu gehen und dass man eine Arbeit hat, die einen auch zumindest halbwegs Spaß macht. Das Geld kommt bei mir eher an zweiter Stelle. Mir ist es einfach wichtiger glücklich zu sein. Ich finde, es ist irgendwie ein Teufelskreis… Ist man im Job nicht zufrieden, geht man nicht gern hin, man ist frustriert, Tag für Tag, weil man dort wieder hin muss. Diese Frustration lässt man meistens zuhause an dem Partner aus, die Beziehung leidet darunter, man selbst macht sich damit auf Dauer krank und man hat keine Lebensqualität mehr. Nebenbei führt man auch die Arbeit nicht mehr zu 100% aus. Und genau das ist der Grund, warum ich sage – I am first!

Bei mir ist das ziemlich schwierig mit dem Arbeitsthema. Ich habe zwar einen Fachabschluss und zwei Berufe, zum einen Bürokauffrau und zum anderen medizinische Verwaltungsfachkraft und bei beiden kann ich nicht glücklich sein. Ich bin kein Mensch, der 9 Stunden im Büro sitzen und auf den Bildschirm glotzen kann. In Tirol würde man sagen „I wea da deppat“. Ich möchte raus, mich bewegen, eine Kombi wäre super. Naja. Manchmal wäre so ein Kompass, wie ihn Jack Sparrow in Fluch der Karibik hatte, gar nicht schlecht…Aber nun denke ich, dass ich gerade auf dem besten Weg in die, für mich, richtige Richtung bin. Mal schauen was draus so wird…

Das moderne Leben

Hin und wieder sitze ich beim Essen in einem Restaurant oder sitze im Sessellift beim Skifahren und nehme meine Umwelt so ein bisschen wahr. Ich bekomme Gespräche mit, Gesten usw. Danach frage ich mich schon sehr oft „Was ist eigentlich mit den Menschen los?“

Jetzt ganz ehrlich, heute sitze ich im Skilift mit einem Paar aus Deutschland, sagt die Frau zu ihrem Mann, dass sie jetzt heuer neue Ski haben möchte, worauf der Mann verdutzt fragt, warum, denn die Ski waren erst 2 Saisonen alt… Wisst ihr was die Dame geantwortet hat? Doch sie braucht ein neues Paar Ski, weil die jetzigen (2! Jahre alten) dreckig sind. Die gefallen ihr einfach nicht mehr. Meine Güte, was ist mit den Leuten los? Ein anderes Mal sitze ich in einem Restaurant in Innsbruck, bekomme ich mit, wie ein ca. 10 jähriger Bub der eigenen Mutter die Spaghetti auf die Brust bzw. das Dekoltee schmeisst, da die Nudeln nicht geschmeckt haben oder es die Falschen waren, ich weiß es nicht. Und was mich aber am meisten schockiert hat, dass die Eltern einfach nur gelacht haben – obwohl! die gesamte Bluse voller Tomatensosse und Nudeln war. Also bitte, ich frage mich schon, was man heute als Erwachsene seinen Kindern weitergibt und welche Manieren man den Kindern beibringt. Das nächste Thema, die Jugend.

Die Jugend schaut sowieso nur noch ins Handy, die leben in einer nicht realen Welt, und unsere Gesellschaft entwickelt sich in eine eiskalte Richtung, wo nur noch Geld, Selbstverständlichkeit und Egoismus zählen. Wo sind Dankbarkeit, Freundlichkeit, Manieren und Verlässlichkeit hin? Man sollte mal überdenken, wie es früher war. Die Leute hatten nicht mal die Hälfte, von dem was wir jetzt haben und waren trotzdem Glücklich. Heute kann man anscheinend nicht mehr Glücklich sein, wenn man ein Paar dreckige Ski hat oder mal sein Handy zuhause vergisst. Man sollte sich mal wieder „Erden“ und auf den Boden der Tatsachen zurück kehren und sich überlegen, was wirklich wichtig ist!

Qualitytime

Man genießt viel zu wenig den Moment. Ich selbst rede da aus Erfahrung, da ich innerlich immer sehr angespannt war und auch irgendwie so eine Unruhe in mir hatte. Ich konnte nicht abschalten und einfach genießen. Das war bis vor kurzem so. Bis man sich einfach mal hinsetzt und überlegen anfängt. Was stresst einen so? Was macht einen denn so hippelig und nervös? Das muss ein Ende haben. Der Auslöser wurde mit einer anderen Denkweise beseitigt. Mehr kann ich gar nicht dazu sagen. Aber oft hilft auch einfach mal eine positive Denkweise. Man sollte schätzen, dass man Gesund ist. Seine Mitmenschen, Freunde und Familie auch einfach mehr Wertschätzen und die Zeit genießen, die man zusammen verbringt. Das Leben ist viel zu kurz und am Ende zählen nur die Zeit in der man Happy war und die tollen und schönen Momente.

 

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